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Kerstin Engelhardt/Norbert Reichling (Hrsg.):  Eigensinn in der DDR-Provinz. Vier Lokalstudien über Nonkonformität und Opposition. Wochenschau Verlag, Schwalbach/Ts., 2011, € 32,80. ISBN 978-3-89974681-5.


Als Ergebnis eines zweijährigen Forschungsprojektes unter der Leitung von Kerstin Engelhardt ist nun das Buch „Eigensinn in der DDR-Provinz. Vier Lokalstudien über Nonkonformität und Opposition“ erschienen. Erzählt wird die Geschichte von vier Gruppen in der DDR in den 80er Jahren, die sich abseits der großen Städte eigensinnig für Anliegen wie Stadterhaltung oder Naturschutz einsetzten und dabei z.T. mit dem Staat in Konflikt gerieten. Geschildert werden individual- und gruppenbiografische Motive für das Engagement, der Verlauf des Engagements, die Erlebnisse während der Friedlichen Revolution 1989 und die weitere Entwicklung der Gruppen sowie ihrer Mitglieder bis zur Gegenwart. Erarbeitet wurde ferner im Rahmen des Projektes der Leitfaden „Engagiert in Ostdeutschland. Leitfaden für lokale Geschichtsprojekte“, der als pdf hier heruntergeladen werden kann. Die Projektseite findet man hier: http://www.engagiert-in-ostdeutschland.socius.de .

Eine Kurzfassung der Gruppengeschichten sind zu finden im „Forschungsjournal Neue Soziale Bewegungen“, Jg. 23, Heft 2 – Mai 2010, Verlag Lucius & Lucius, Stuttgart, S. 101-167.

Das Projekt wurde gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer, das Buch wurde gedruckt mit Unterstützung der Bundesstiftung für die Aufarbeitung der SED-Diktatur.

 

Engelhardt, Kerstin/Dorner, Birgit (Hg.): Arbeit an Bildern der Erinnerung. Ästhetische Praxis, außerschulische Jugendbildung und Gedenkstättenpädagogik, Stuttgart (2006)

Die Geschichte des Nationalsozialismus rückt in immer weitere Ferne. Dadurch werden auch an die Bildungsarbeit neue Herausforderungen gestellt. Will Bildungsarbeit Jugendlichen Zugänge zur Geschichte schaffen, muss sie deren ästhetische Bedürfnisse und Bild-Lebenswelt berücksichtigen. Einen neuen Zugangsweg können ästhetische Herangehensweisen bieten, d.h. Zugänge über sinnliche und leibliche Empfindungen auch durch Selbsttätigkeit: sie verlagert das reine Konsumieren von Inhalten in schöpferisches Gestalten. Sie fordert und fördert Eigentätigkeit und damit eigene Zugänge zur Geschichte.Die Geschichte des Nationalsozialismus rückt in immer weitere Ferne. Mit dem wachsenden zeitlichen Abstand, durch den die Erlebnisgeneration für ein direktes Gespräch kaum mehr zur Verfügung steht, werden auch an die Bildungsarbeit neue Herausforderungen gestellt. Welche Herangehensweisen, welche Methoden der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus sind für die Zeit des Übergangs vom kommunikativen zum kulturellen Gedächtnis angemessen?Die öffentliche Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus ist zum einen von Bilddokumentationen meist auf Erwachsene ausgerichtet, und zum anderen von wissenschaftlichen Diskursen geprägt. Allmählich setzt sich aber die pädagogische Erkenntnis durch, dass Sprache in der immer visuelleren Kultur unserer Zeit als Medium in der Bildungsarbeit nicht mehr ausreicht. Will Bildungsarbeit Jugendlichen Zugänge zur Geschichte, zur Kultur der Erinnerung schaffen, muss sie die ästhetischen Bedürfnisse und die Bild-Lebenswelt der Jugendlichen berücksichtigen. Diese Zugangswege zur Geschichte bleiben bisher ungenutzt und viele Bevölkerungsgruppen ausgegrenzt. Eine Alternative können hier ästhetische Herangehensweisen bieten, d.h. Zugänge über verschiedene sinnliche und leibliche Empfindungen; das bedeutet auch Selbsttätigkeit: sie verlagert das reine Konsumieren von Inhalten in schöpferisches Gestalten, legt Hand an. Sie fordert und fördert Eigentätigkeit und damit eigene Zugänge zur Geschichte.


Eigenmittel erwirtschaften Navigationshilfe für gemeinnützige Träger

Andreas Knoth

Das Handbuch soll gemeinnützigen Trägern die Entwicklung von Strategien zur Eigenfinanzierung erleichtern. Die Publikation liefert fachliches Grundwissen zur Eigenmittel-Erwirtschaftung aus Betriebswirtschaft und Gesetzeslage. Sie illustriert in zehn Fallbeispiele gemeinnützig verankerte Geschäftsideen um den Weg zum finanziellen Erfolg nachvollziehbar zu machen. Das Buch richtet sich an Entscheider/innen in Non Profit Organisationen, die eigene Geschäftsbetriebe aufbauen wollen. 173 Seiten; Herausgegeben in Zusammenarbeit mit der Stiftung MITARBEIT; 8 Euro plus Versand.

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Fundraising als Chance Arbeitshilfe zur Mittelbeschaffung und Organisationsentwicklung in Vereinen

Rudi Piwko

Komprimiert und leicht zu konsumieren: Welche Geldquellen kann man wie erschliessen und was hat Mittelbeschaffung mit der Entwicklung der Stärken in der eigenen Organisation zu tun - was kann man selbst dabei entwickeln und wie stellt man das an. 50 Seiten mit praxisrelevanten Tipps und Anleitungen. DIN A4, broschiert, 6 Euro zzgl. 1,50 Versand. Zusammen mit der Ãlteren Broschüre "Fundraising" im Paket 10 Euro zzgl. Versand. Beide Broschüren herausgegeben in Zusammenarbeit mit der Stiftung MITARBEIT. (2004)

Die Broschüre ist zur Zeit vergriffen, eine Neuauflage ist in Kooperation mit der  Stiftung Mitarbeit geplant.

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Arbeitshilfe Fundraising

Rudi Piwko

In Stichworten gegliedert gibt die gemeinsam mit der Stiftung MITARBEIT herausgegebene und von Rudi Piwko verfasste Arbeitshilfe viele praktische Tipps und Übersichten, wie kleine Organisationen sich Mittel beschaffen können. Im Anhang befinden sich Checklisten, Adressen und Verzeichnisse. 100 Seiten DIN A 4: Euro 6,- zzgl. Versand. (1999)

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Arbeitshilfe Zusammenarbeit von Non Profit Organisationen in Deutschland, Polen und Tschechien

Rudi Piwko (Hrsg.)

Neben einer Einleitung zu Landeskunde und interkulturellen Besonderheiten, finden sich kommentierte Listen zu Unterkünften, Literatur, Materialien, Internetrecherche sowie ein Glossar. 100 Seiten DIN A4: Euro 6,- incl.Versand (Die Arbeitshilfe ist auch in polnischer und tschechischer Sprache erhältlich; mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung erstellt) (2000)

 

Diese Bücher können bei SOCIUS bestellt werden unter This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it

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weitere Publikationen:

Fundraising – ein Wegweise für Stiftungen und den Non-Profit-Bereich,
Christian Baier, Verlag Dashöfer, Hamburg 2008.

Finanzierung von Sozialunternehmern,
Achleitner, Ann-Kristin & Pöllath, Reinhard & Erwin Stahl (Hrsg.): Schäffer-Poeschel Verlag, Stuttgart 2007.Kapitel: Knoth, Andreas: Eigenmittel erwirtschaften.

Rechtshandbuch für Stiftungen,
DASHÖFER- Verlag, Hamburg 2007, Kapitel „Organisationsentwicklung“ (Kerstin Engelhardt und Nicola Kriesel) und  „Öffentliche Fördermittel“ (Christian Baier)

Arbeit an Bildern der Erinnerung.
Ästhetische Praxis, außerschulische Jugendarbeit und Gedenkstättenpädagogik. Hrsg. von Birgit Dorner und Kerstin Engelhardt, Stuttgart 2006

Handbuch Finanzen für den sozialen Bereich,

DASHÖFER-Verlag Hamburg 2005, Kapitel „Öffentliche Fördermittel“ (Christian Baier)  und „Geschäftsgründungen“ , (Andreas Knoth)